Ein Buch für Liebhaber

von Alena Verrel (29. November 2015)

 

 

Das Buch von Simon Tofield Simons Katze – Bloß nicht zum Tierarzt…und andere Katz-astrophen ist tatsächlich kaum besser zu beschreiben. Eingefleischte Fans von Simon’s Cat kommen wohl auf ihre Kosten, für die meisten anderen wird sich der Griff ins Buchregal aufgrund des dann doch recht hohen Preises wohl nicht lohnen.

Das Hardcover sieht edel aus, und macht sich sicher auch bei jedem Katzenliebhaber unterm Weihnachtsbaum ganz gut, jedoch denke ich, dass es eine Taschenbuchversion ebenso gut getan hätte. Die Stories im Buch sind amüsant, die Zeichnungen im gewohnten Stil unterhaltsam und schön. Als treuer Fan der ersten Stunde hat es etwas sehr Ansprechendes, die Geschichten tatsächlich auf Papier in der Hand zu haben. Nicht ganz erschließt es sich, warum der erste Teil des Buches in Schwarz/Weiß gehalten ist, während der Schluss primär bunt illustriert ist.

Den Geschichten nimmt diese Aufteilung natürlich nichts, schon eher das manchmal unübersichtliche Layout. Manchmal ist weniger mehr, wenn man bedenkt, dass einige Geschichten über mehr als eine Doppelseite gehen und man sich dann kurz wundert, inwiefern die Bilder einer Doppelseite miteinander zusammenhängen. Eine freie Seite muss da natürlich nicht sein, allerdings könnten die Abschnitte durchaus besser hervorgehoben werden.

Die Verarbeitung von Umschlag und Seiten ist hervorragend, sodass auch tierliebende Kinder dieses Buch durchblättern können, ohne es sofort zu zerstören. Auch die meisten der Bildstrecken sind für Kinder verständlich – also ein Buch mit Julklapp-Potenzial.

 

Simon Tofield
Simons Katze – Bloß nicht zum Tierarzt…und andere Katz-astrophen
Goldmann 2015
240 Seiten
12,00 Euro