Ein »Leben zwischen den Geschlechtern«

von Sophia Klopf (7. Dezember 2017)

 

 

 

Dass Bücher nicht nur dazu da sind, um zu unterhalten, sondern auch, um neue Perspektiven zu vermitteln, zeigt iO Tillett Wrights Buchdebüt Darling Days. Die Autobiografie begleitet Wrights Leben von seiner frühen Kindheit bis zur Adoleszenz und zeigt buchstäblich ein »Leben zwischen den Geschlechtern«.

Wright, geboren als Mädchen, beschließt im zarten Alter von sechs Jahren, als Junge zu leben. Dank seiner toleranten Eltern, die getrennt leben, bereitet ihm das zuhause keine Schwierigkeiten, dennoch verbringt er seine Zeit in der Schule in Angst, dass er auffliegen könnte und so der Ausgrenzung und des Mobbings der anderen Kinder ausgesetzt ist. Als er schließlich in die Pubertät kommt, fühlt er sich eher als Frau und lebt so weiter. Dass er lesbisch ist, macht ihm zum Glück eher weniger Probleme, dennoch spürt man die Verwirrung, die ihn als junge Frau stetig begleitet und der Auslöser ist, dass er in Schwierigkeiten gerät, sich teilweise sogar absichtlich hineinmanövriert.

Ein Spiel mit vielen Verlierern 

von Michelle Mück (28. November 2017)

 

 

Tadeus hat es endlich geschafft: Er hat seine Sucht besiegt. Jahrelang war er abhängig – von Drogen, von Alkohol, aber hauptsächlich vom Spielen. Doch als er eine kunstvolle alte Karte findet, gerät Tadeus in ihren Bann und seine Selbstbeherrschung wird stark auf die Probe gestellt. Tadeus merkt schnell, dass die Karte sehr begehrt ist und über Leichen gegangen wird, um sie zu bekommen. Er fällt den Entschluss, der Sache auf den Grund zu gehen, doch die Karte birgt ungeahnte Gefahren…

Auch Hyun ist vom Kartenspiel betroffen. Ihr Verlobter starb nach einem Kartenspiel in Marokko – angeblich war es ein Unfall. Doch Hyun spürt, dass da mehr dahintersteckt. Auch sie will herausfinden, was es mit den Karten auf sich hat. Sie und Tadeus beschließen zusammen zu arbeiten. Doch haben sie auch das gleiche Ziel?

Ein Traum von Australien

von Michelle Mück (26. November 2017)

 

 

Graeme Simsion landete mit seinem ersten Roman Das Rosie-Projekt einen riesigen Hit und in Deutschland auf dem 1. Platz der Bestsellerliste. Sein neuester Roman Der Mann, der zu träumen wagte setzt die Erfolgsserie des australischen Autors fort. Vor seinem Berufswechsel zum Autor arbeitete Simsion als IT-Berater, genau wie der Protagonist seines neuesten Werks.

Adam Sharp führt ein geregeltes und weitaus glückliches Leben: Er ist IT-Berater und Hobbypianist in Großbritannien und seit 20 Jahren mit Claire zusammen. Doch eines Tages wird sein Leben aus der Bahn geworfen - und zwar durch eine E-Mail von Angelina Brown. Adam und Angelina waren vor 22 Jahren ein Liebespaar, in Australien, wo Angelina wohnt. Doch nun ist Adam in einer langjährigen harmonischen Beziehung mit einer tollen Frau und Angelina ist verheiratet und hat Kinder. Adam denkt zurück an die gemeinsame Zeit und fragt sich: Ist er wirklich glücklich? Er beschließt sein ganzes Leben für diese Frau umzukrempeln, die er vor über 20 Jahren gefunden und gleich wieder verloren hat, die am anderen Ende der Welt sitzt und ihm E-Mails schreibt, obwohl sie doch angeblich glücklich verheiratet ist. Doch werden die beiden nach all der Zeit wieder zueinander finden? 

Eine verhängnisvolle Dinnerparty

von Michelle Mück (21. November 2017)

 

 

Anne ist gar nicht wohl dabei, als sie zu der Dinnerparty ihrer Nachbarn geht, denn ihre sechs Monate alte Tochter muss sie alleine daheimlassen. Doch sie beruhigt sich, schließlich sind sie und ihr Mann nur wenige Meter von Cora entfernt, sie hören sie über das Babyfon und sehen jede halbe Stunde nach ihr. Doch als die frischgebackenen Eltern von der Party heimkehren wird ihr schlimmster Alptraum war: von Cora fehlt jede Spur.

Eine verzweifelte Suche beginnt. Anne setzt ihre ganze Hoffnung in die Polizei, doch die scheint ihren Hauptverdächtigen gefunden zu haben: Anne selbst. Anne begreift nicht, wie man sie – eine verzweifelte Mutter – für die Verantwortliche halten kann, doch bald merkt sie, dass ihr einige Erinnerungen an die Nacht fehlen…

Mehr als 1001 Nacht

von Ines Reckziegel (24. Oktober 2017)

 

 

»Dieser Frieden? Diese Sorgen ohne Mühe zum Schweigen gebracht? Es lag daran, dass sie zwei Teile eines Ganzen waren. Er gehörte ihr nicht. Und sie gehörte ihm nicht. Es war nie um Besitz gegangen. Es ging darum, zueinander zu gehören.«

Shahrzad wollte den Kalifen töten. Sie wollte Rache für ihre beste Freundin und all die Mädchen, die vor ihr kamen und starben. Doch in Chalid fand sie ihre große Liebe. Renée Ahdieh’s Rache und Rosenblüte knüpft genau dort an, wo Zorn und Morgenröte aufgehört hat. Shahrzad musste aus Ray fliehen und Chalid in der zerstörten Stadt zurücklassen. Wiedervereint mit ihrer Familie und ihren Freunden ist nichts mehr, wie es einmal war. Überall lauern Gefahren und die Kalifin von Chorasan sieht sich von allen Seiten mit dem Hass auf Chalid konfrontiert. Um ihr Leben zu retten, einen Krieg abzuwenden und mit ihrer großen Liebe wiedervereint zu werden, ist mehr nötig als ein Dolch. Wie wäre es zum Beispiel mit einem fliegenden Teppich?